Was ist Personzentrierte Psychotherapie

Die Klienten- bzw. Personzentrierte Psychotherapie wurde von Carl Ransom Rogers begründet und ist eine staatlich anerkannte Form der Psychotherapie. Zentrale Annahme ist, dass eine therapeutische Haltung, die von Einfühlsamkeit, unbedingter Wertschätzung und Aufrichtigkeit geprägt ist seelisches Wachstum fördert und einen positiven Umgang mit Kränkungen oder Krisen ermöglicht.

 

In der Personzentrierten Psychotherapie gehen wir davon aus, dass jeder Mensch ein unermessliches Potenzial an Wachstum und Entfaltung in sich trägt, welches durch unterschiedliche Erfahrungen eingeschränkt oder blockiert werden kann.

Durch die Herstellung der oben beschriebenen therapeutische Beziehung wird ein Raum geschaffen, in dem es möglich wird , über Empathie, Wertschätzung, Respekt und Vertrauen wieder Zugang zu diesem Potenzial zu finden, dem eigenen Erleben neuen Ausdruck zu verleihen, um als Person zu reifen und zu wachsen.

 

Ausgangspunkt ist die Annahme, dass jedem Mensch eine grundsätzliche Tendenz zur Aktualisierung, das heißt zur Erhaltung und Entwicklung der Persönlichkeit, innewohnt. Durch die humanistische Ausrichtung wird an den Ressourcen und kreativen Möglichkeiten jedes Menschen angesetzt. Im Dialog mit der Therapeutin/dem Therapeuten wird es möglich, Vertrauen in den eigenen Wert, die Wahrnehmungen und Gefühle zu finden, um einen flexibleren Umgang mit sich selbst und anderen entstehen zu lassen. Die Haltung ist demnach geprägt von bedingungsfreier Wertschätzung, Empathie, Kongruenz und Authentizität.

 

 

 

 

Als Personzentrierte Psychotherapeutin in Ausbildung unter Supervision arbeite ich mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Paaren, Erwachsenen und älteren Menschen im Einzel-, Paar- oder Gruppensetting.

Eine Psychotherapiestunde dauert 50 Minuten und wird in der Regel einmal in der Woche durchgeführt. Die Dauer einer Therapie ist, abhängig von der aktuellen Problemstellung, unterschiedlich lang.